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Weniger Schwarzarbeit im Rotlichtmilieu

Düsseldorfer Besteuerungsmodell brachte 106.000 Euro Einnahmen 
Kreis Soest (kso.2007.04.27.158.-rn). Im Kreis Soest wurde für Bordellbetreiber und Prostituierte mittlerweile flächendeckend das Düsseldorfer Modell eingeführt. Bei diesem vereinfachten Besteuerungsverfahren wird eine Vorab-Pauschale erhoben. Das zeigt Wirkung. Wie der jetzt vorgelegte Jahresbericht 2006 der dreiköpfigen Ermittlungsgruppe Schwarzarbeit des Kreises Soest ausweist, flossen Steuereinnahmen in Höhe von 106.000 Euro. „Im Vergleich zu den Vorjahren, in denen die Prostituierten keine Steuerabgaben tätigten, kann sich dieser Betrag aus Sicht der beteiligten Behörden sehen lassen“, lautet das Fazit der Ermittler des Kreishauses.

Sie überprüften 2006 gemeinsam mit der Kriminalpolizei Soest, den örtlichen Finanzämtern und der Steuerfahndung Bochum bei 37, meistens nächtliche Kontrollen 110 Prostituierte (Vorjahr 69). Aufgrund der Vereinbarungen im Rahmen des Düsseldorfer Modells erklären die Prostituierten schriftlich, ob und bei welchem Leistungsträger sie Bezüge beziehen. Auch das greift. So wurden 2006 lediglich neun Leistungsempfängerinnen ertappt, die ihre Tätigkeit nicht angemeldet hatten (Vorjahr 21).

Nach den Erkenntnissen der Kreisverwaltung gingen 2006 insgesamt 140 deutsche sowie 270 ausländische Frauen im Kreis Soest der Prostitution nach. Die feste Zahl der im Kreis Soest tätigen Prostituierten liegt bei durchschnittlich 100 Frauen. Das Düsseldorfer Modell wirkt sich offensichtlich auf deren Selbstwertgefühl aus. „Durch das Gefühl, alles korrekt gemeldet und gezahlt zu haben, zeigen sich die Prostituierten bei entsprechenden Überprüfungen gelassener, die in früheren Zeiten gezeigte Anspannung bei Razzien ist stark zurückgegangen“, zieht die Ermittlungsgruppe Bilanz.

Sie beteiligte sich auch an Maßnahmen gegen Menschenhandel und Schleusungskriminalität im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft. Im Mai 2006 wurden alle acht Bordelle sowie 15 Betriebe mit Wohnungsprostitution auf mögliche Zwangsprostitution und illegalen Aufenthalt kontrolliert und weitere Überprüfungen angekündigt. Während der WM kam es zu 17 Kontrollen. „Ingesamt kann aus Sicht der Ermittlungsgruppe für den Kreis Soest abschließend festgehalten werden, dass die WM zu keinen negativen Auswirkungen im Bereich Rotlicht-Kriminalität geführt hat“, hält der Jahresbericht fest.